Mittelstation Naifjoch

Wettbewerb, 1. Preis

Hafling / Südtirol / Italien

2021

Setzung
Das Zustiegsniveau wird im Rahmen der technischen Möglichkeiten abgesenkt, um eine möglichst ungestörte Einbindung in die vorhandene Topografie der Abbruchkante mit dem örtlichen geografischen Hochpunkt zu erzielen. Die gesamte Anlage bis zu den Stützen S6 und S7 befindet sich am selben Niveau.
Die Oberfläche der Bahnstation wird mit der Höhenlinie des Gipfelplateaus verschränkt. Für das Erleben der besonderen Landschaftssituation und für Veranstaltungen steht die Aussichtsterrasse in Verbindung mit der natürlichen Topografie zur Verfügung.
 

Materialität
Beton, unter möglichster Verwendung des anfallenden Gesteinsmaterials, wird für die Herstellung des Geländeeinschnitts benützt. Stahl (Cortenstahl) dient als Verkleidungsplatten für den Maschinenkörper der Bahn. Holzrost (Lärchenholz) ist Oberflächenbelag für die Aussichtsterrasse (gesichert durch eine Geländerkonstruktion mit Seilnetzfüllung). Verglasungen, klarsichtig, wo erforderlich, und matt geätzt bilden den Raumabschluss in der Betonwand des Geländeeinschnitts.

geladener Planungswettbewerb, 1. Preis

Bauherr:  Meran 2000 Bergbahnen AG

Team ARTEC Architekten:
Bettina Götz und Richard Manahl
Projektleitung: Gerda Polig
Jun Wook Song

Renderings:
Zoom VP

in Planung



 

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Tragwerksplanung: Werkraum Ingenieure, Wien
Sanitäranlagen: Rainer Zelger, Neumarkt
Elektroanlagen:  Roland Thaler, Meran
Sicherheitskoordination: Georg Kofler, Neumarkt

Planungsbeginn: 2021
Baubeginn: 2022
Fertigstellung: 2022