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ARTEC Architekten
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Fotos, Copyright: Margherita Spiluttini, Wien
Objekt: Betriebsgebäude in Baden, N.Ö. Bauherr: Efaflex Torsysteme, Ferdinand Türtscher, Baden, N.Ö. Architekten: ARTEC Architekten, Am Hundsturm 5, 1050 Wien MitarbeiterInnen: Ronald Mikolics, Irene Prieler Ivan Zdenkovic (CAD-Visualisierung), Julia Beer (Modell) Statik, Bauphysik: Ingenieurbüro Oskar Graf, Sieveringerstrasse 47, 1190 Wien Haustechnikplanung: Ingenieurbüro Christian Koppensteiner, Schottenfeldgasse 79, 1070 Wien Generalplanung: ARTEC Architekten und Ingenieurbüro Oskar Graf Die Firma EFAFLEX stellt schnelllaufende Roltore im obersten Qualitätssegment her. Für den Neubau eines Betriebsgebäudes wurde ein Grundstück im flachen Land unter Baden, in Sichtweite der B 17 (Bundesstrasse mit hoher Verkehrsfrequenz), ausgewählt. Der Baugrund ist Teil eines Gewerbegebietes, derzeit sind aber nur vereinzelte Parzellen, und nicht in direkter Nachbarschaft zum Projekt, bebaut. Das neue Objekt landet also mitten im Acker. Der Gebäudeinhalt gliedert sich in einen Bürobetrieb (Verkauf und Administration), mit hohem Anpruch an die räumliche Qaulität, und eine Halle zur Lagerung und Vorrichtung der auszuliefernden Tore, wo täglich nur eine geringe Aufenthaltsdauer zu erwarten ist. Für die Werkhalle sind eine gute Anlieferbarkeit (über ein EFAFLEX – Rolltor, mit Durchsicht und Lichteinfall) und neutrale Ausleuchtung (Oberlichten entlang der Aussen-Längswände) Voraussetzung. Die Situation mitten im Feld, mit der Perspektive dass die angrenzenden Bauplätze mit Industriebauten gefüllt werden, hat dazu geführt, eine erhöhte Lage des Büroteiles vorzuschlagen. Das Aufheben der Bürofläche bedingt zwar einerseits einigen konstruktiven Aufwand, bringt aber eine enorme Verbesserung der räumlichen Situation, und bildet gleichzeitig einen geschützten Vorbereich bei rauher Witterung für den Zugang zum Büro und die Auslieferung der Tore. Zusätzlich zeigt das Gebäude der B 17 seine Stirn, und fungiert als Träger der Firmenaufschrift. Das Logo der Firma ist ein springender Panther. Die Verknüpfung von Gebäude und Logo liegt nahe. Der unspezifische Baugrund erlaubt, das Gebäude aus seinem Inhalt zu entwickeln: Die Halle ist ebenerdig, der Bürobereich entwickelt sich vom grosszügig überdeckten Zugang über einen Eingangsbereich mit Ausblick nach Südwesten und Raum für Besprechungen mit einläufiger, querliegender Treppe und Luftraum hinauf in den oberen Stock. Die Bürofläche im Obergeschoss ist an drei Seiten grosszügig verglast, mit elektrisch ansteuerbaren Sonnenschutzlamellen im Scheibenzwischenraum bei den Gläsern in Richtung Süd-Ost und Süd-West. Oberlichter über Stiege und Sozialraum bringen zusätzliches Tageslicht ins Zentrum des Büros. Das Geschehen in der Halle und die Produktion können über ein Fenster vom Büro aus betrachtet werden. Eine matte, metallische Paneel-Haut (Metallpaneel innen und aussen identisch mit 12 cm Wärmedämmung dazwischen) umschliesst den Baukörper, Bürobereich und Zugang werden durch Verglasung hervorgehoben. Die Stahl-Hohlkastenträger für die Lastabtragung der Auskragung zusammen mit den Hohlräumen der Spannbeton-Dielendecke werden von der Haustechnik sozusagen als grosser Heizkörper zur Gebäudebeheizung und -Kühlung verwendet (Hypokausten-Prinzip, Vortemperierung über Erdkollektor). Planungsbeginn: 2002 Baubeginn: 2003 Fertigstellung: 2004 Grundstücksfläche: 2121 m2 Bebaute Fläche: 445 m2 Umbauter Raum: 3.650 m3 Nutzfläche: 639 m2 Baumeister: Koizar, Bad Vöslau, N.Ö. Stahlbau: Scholl, Tattendorf Fassade und Dach: Rathmanner, Neutal, Bgld. Verglasung: Fuchs Glastechnik, St. Valentin, O.Ö. Trockenbau: Tobisch, Berndorf, N.Ö. Tischlerarbeiten: Manigatterer, Peuerbach, O.Ö. HLS: Fenz, Bad Vöslau Elektroarbeiten: Rauhofer, Wien PresseÖsterreichs beste Bauten / Best of Austria. Herausgeber Architekturzentrum Wien, 2008
ARTEC Architekten. Catalogue fort he internet project of www.gaaleriie.net, Alena Hanzlova (editor), Prag 2006 AW 207 – Bauten für Handel und Gewerbe. Architektur + Wettbewerbe, 9 2006, Karl Krämer Verlag, Stuttgart Kurier, 6. 9. 2006, Markus Stingl: „Rockige Raumgestaltung“ Industrieraum Europa 2010, Christoph M. Achammer (Hrsg.), Industriebau TU Wien, 2006 Einfach! Architektur aus Österreich, FSB, Brakel, 2006. Vertrieb HDA Graz. Ute Woltron: „Gut ist besser“ d’a, D’ARCHITECTURES 155, Mai 06, Paris. « Entrepot et Bureaux Efaflex, Baden, Autriche » Bühne, Nr. 5, Mai 2006, Wien Pasajes de arquitectura y critica, no 73, Madrid. « Nave industrial para Efaflex, Baden » Rock over Barock. Young and Beautiful: 7 + 2. Springer Wien New York / Aedes, 2006 Mies van der Rohe Award 2005, Fundacio Mies van der Rohe and Actar, Barcelona, 2005 Kurier, Wien, 9. 9. 2005: Bericht über Preisträger des contractworld.award von Anja Gerevini Architektur Aktuell, Wien, 11.2004. Andrea Nussbaum: „Ready for Take Off“ AMC, Le Moniteur Architecture, Paris, Nr. 146, 2004 : « Bureaux et Stockage » AIT, 10-2004, Leinfelden-Echterdingen, BRD. Bina Heuser: „Weitsichtig“ ARCHITEKT, 8/2004, Prag. „Továrna Na Výrobu Garázových Dverí” Der Standard, Album, Wien, 10. 7. 2004. Ute Woltron: „Rollen im Rapsfeld“ Architektur & Bauforum, Wien, 02 / Feb. 04, 2004. Wojciech Czaja: “Mit der Natur des Materials“ PreiseGalileo Architecture Award 2007
AAA, Austrian Architecture Award 2006, Anerkennung contractworld.award 2006, 2. Preis in der Kategorie "office" Nominiert für European Union Price for Contemporary Architecture - Mies van der Rohe Award 2005, “Selected Works“ |