ARTEC Architekten

Wohnheim Olympisches Dorf, Innsbruck I stadtBAU, ISD





Objekt
Wohnheim Olympisches Dorf, Innsbruck
Bauherr
stadtBAU, Innsbrucker Stadtbau Gmbh, Innsbruck
ISD, Innsbrucker Soziale Dienste, Innsbruck

Architekten
ARTEC Architekten, Am Hundsturm 5, 1050 Wien
Bettina Götz und Richard Manahl
Mitarbeiter Planung:
Björn Wilfinger (Projektleiter); Josef Schröck, Jun Wook Song
Gül Cakar, Carl Auböck, Anne-Laure Gerlier (Modell)
Wettbewerb:
Gerda Polig, Josef Schröck, Jun Wook Song; Sandra Crisafulli;
Gül Cakar, Carl Auböck, Marianne Lercher, Anne-Laure Gerlier (Modelle)
Roland Stadlbauer (Modellbau)


Landschaftsplaner:
Auböck + Karasz, Wien
Tragwerksplaner:
ZSZ Ingenieure, Innsbruck,
werkraum Wien Ingenieure, Wien (Wettbewerb und Konsulenten)
Haustechnik:
A3, jp-haustechnik, Innsbruck
Elektroplanung:
TB Lasta, Innsbruck
Bauphysik:
Karl Torghele, Dornbirn,
Kernplus, Wien (Wettbewerb und Konsulenten)
Energie Consulting:
Hannes Gstrein, Innsbruck
Passivhausplaner:
Herz & Lang GmbH, Weitnau, BRD
Brandschutzkonzept:
IBS, Innsbruck


Planungsbeginn 2011
Baubeginn 2013
Fertigstellung 2015

118 Zimmer
Grundstücksfläche 4.327 m2
Bebaute Fläche 1.250 m2
Nutzfläche 9.200 m2
Bruttogeschossfläche 10.500 m2 (8.900m² o.i).
Kubatur 37.200 m3 (32.000m³ o.i.)



Aufenthaltsort im grünen Uferband

Das neue Gebäude besetzt einen Teil des wertvollen Uferbandes. Im Gegenzug teilt es seine öffentlich nutzbaren Räume mit der Bevölkerung:
das Cafe, ein Ort der Kommunikation, als gläserner Körper im Park, mit introvertierten und exponierten Gastgartensituationen,
die Kapelle, der Ort der Kontemplation, geschlossener, sakraler, als solcher erkennbarer solitärer Baukörper.
Gefasst werden diese Räume für Wohnheim und Öffentlichkeit vom darüber schwebenden Baukörper und einer Platzoberfläche, die in der Richtung zum Fluss breiter wird.
Der Baukörper im Bereich des Uferbandes wird aufgeständert und in verschränkte,
2- bzw. 4-geschossige Trakte zerlegt, die Höhe beim Unterqueren variiert (5m, 8m), differenzierte Terrassenflächen für die Heimbenutzer entstehen.
An den jeweiligen Enden der Wohngeschosse liegen die grossen Allgemeinräume, mit Bezug zu Terrassen, Parklandschaft und Inn, und Aussicht zur mächtigen Bergwelt.
Der Übergang vom öffentlichem Raum im Gebäude zum Bewohnerzimmer wird mehrschichtig gestaltet: eine Sitzgelegenheit vor dem Zugang („Hausbank“), mit Sichtmöglichkeit von innen, macht das Zimmer zum individuell nutzbaren Privatbereich auch gegen den öffentlichen Raum.
Rückzug ins ungestört Private ist möglich, aber auch Teilnahme am öffentlichen Leben von einer gesicherten eigenen Basis aus.
Der Hauptzugang zum Wohnheim mittig im niedrigen Servicetrakt wird über ein Vordach erreicht, Mehrzweckraum im Erdgeschoss, unmittelbar dem Haupteingang zugeordnet, und Cafe lassen sich zu einem grossen Veranstaltungsbereich verbinden.

Presse

Wohnen Plus, 2 / 2014, Wien. Gisela Gary: „Sportlich ambitioniert, sozial engagiert“
Wettbewerbe, Wien, 303, Mai/Juni 2012
Tiroler Tageszeitung, 19. 11. 2011. Manfred Mitterwachauer: „Wenn das Alter über den Dingen wohnhaft wird“

Wettbewerb

geladener Wettbewerb, 1. Preis
top
© ARTEC Architekten | Bettina Götz + Richard Manahl | Am Hundsturm 5 A-1050 Wien | T +43.1.586.86.70 F +43.1.586.39.10 | goetz.manahl@artec-architekten.at
© websolution+cms publick wien