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ARTEC Architekten
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Fotos, copyright:
Margherita Spiluttini, Wien, www.spiluttini.com fotografiert von Marc Räder, Berlin, studio@marcraeder.de Margherita Spiluttini, Wien, www.spiluttini.com Bauträger Neues Leben, Gemeinnützige Bau-, Wohn- und Siedlungsgenossenschaft Reg.Gen. m.b.H. 1100 Wien, Troststrasse 108 Architekten ARTEC Architekten, am Hundsturm 5, 1050 Wien Bettina Götz, Richard Manahl Mitarbeiter: Michael Ivancsics, Projektleiter Ausführung; Heinrich Büchel, Ronald Mikolics, Michael Murauer (Ausführungsplanung); Wolf Deucker (Modell) Ronald Mikolics; Katharina Kothmiller, Irene Yerro (Einreichplanung); Wettbewerb: Helmut Lackner, Burkhard Schelischansky (Planung), Martins Pilens (Modelle); Ivan Zdenkovic (CAD Bilder) Statik D. I. Anton Harrer, Krems Haustechnikplanung Ing. Johann Ernst, Olbendorf Elektroplanung D.I. Michael Künzl, Wien Bauphysik Ing. Rainer Stepan, Wien Landschaftsplanung, Freiraumgestaltung DI Jakob Fina, Wien Planungsbeginn 2006 in Bau 100 Wohnungen (sozialer Wohnungsbau) Grundstücksfläche 3.549 m2 Bebaute Fläche 2.764 m2 Bruttogeschossfläche 11.603 m2 Bruttogeschossfläche 14.859 m3 Kubatur oberirdisch 36.933 m3 Kubatur gesamt 48.881 m3 Nutzfläche 9.319 m2 Die Bremer Stadtmusikanten als Terrassenhaus In Anlehnung an den erfolgreichen Auftritt von Gockel, Katze, Hund und Esel in der Erzählung der Brüder Grimm bildet die Stapelung verschieden grosser Wohngebäude das Konzept des Terrassenhauses „die Bremer Stadtmusikanten“. Suburbane, zweigeschosshohe Typologien mit jeweils spezifischen, zugeordneten Freiräumen werden zu einem dichten, städtischen Paket gestapelt: zuunterst ein offenes Raumkonzept mit Galerie im hinteren Bereich und Garten vorgelagert, darauf gestellt eine Maisonette orientiert zu einem Atrium, dann zweigeschossige Reihenhäuser mit Terrasse, und zuoberst Kleingartenhäuser mit Höfen zwischen den Häusern. Eingeschossige Wohnungen mit zweigeschosshohem Loggienraum („Casablanca“-Typologie) ergänzen den Typenvorrat. In der Überlagerung mit dem konkreten Grundstück „Tokiostrasse“ wird, aufgeständert entlang der Strasse, ein Trakt der Casablanca - Wohnungen abgestellt. Ein einfaches, bandartiges, die Wohnungen in der Fassade markierendes Element (im Volksmund „die Spinne“) gibt dem rigiden Block Physiognomie zum öffentlichen Raum, und der Wohnung Abschluss gegen die Strasse. Ostseitig, zum Grundstücksinneren orientiert, entlang einer breiten und luftigen Laubengang-Erschliessung lagert sich die Stapelung der „Bremer“ beidseitig eines Nord-Süd verlaufenden Grünraumes an. Nach Norden und nach Süden wird die Bebauung entlang der Strassen nur in zwei Obergeschossen geschlossen. Besonnung und Aussicht für die neue Bebauung und die Nachbarn werden so nur wenig eingeschränkt, ein Begriff von Privatheit und Definition gegenüber dem Strassenraum bleibt erhalten. Der offene Grünzug im Inneren ist durch die freie Sockelzone mit dem Strassenraum verbunden. Die plastische Baukörpergliederung ermöglicht eine ausgeprägte Aussenbeziehung der Wohnungen. Die Wohnungen erhalten so individuell vorgelagerte Freiflächen, grösstenteils mit bewuchsfähigen Grünbereichen ausgestattet. Alle Wohnungen können quer gelüftet werden, Küchen und Bäder sind natürlich belichtet und belüftet. Auf der Dachebene des strassenbegleitenden Traktes dient ein Schwimmbecken mit befestigter Terrasse, mit Liegewiese und Aussicht über die Dächer den Bewohnern als Freizeitaufenthalt im eigenen Haus. In halber „Höhe“ der Bebauung sind die Kleinkinderspielplätze auf Terrassen zu finden, der ebenerdige Hofraum ist grüne Wohnungsorientierung und Spielplatz für Kinder und Erwachsene. Die Garage erhält über Oberlichten Tageslicht, im Hof sind diese Bauteile Möblierung und Beleuchtungskörper. Grüne Atrium- und Terrassenräume prägen die Erscheinung, eine hohe Durchlässigkeit am Strassenniveau bringt Offenheit für Bewohner und Passanten und lässt dem Bauplatz Luft für zukünftige Nutzungen. PresseNeue Zürcher Zeitung, 5. Juli 2010, Nr. 152. Patricia Grzonka: „Ein fragmentarisches Elysium“
Architektur Aktuell, Wien, 6.2010. Isabella Marboe: " Casablanca in der Donaustadt“ A 10, no 33, may/jun 2010, Amsterdam. Anne Isopp: “Housing, Vienna” ARCH 05/10, Bratislava. Zuzana Borovickova: "Priestorove Puzzle" Deutsche Bauzeitschrift, Gütersloh, Nr. 5, 2010. Isabella Marboe: „Bremen, Casablanca, Tokio“ ST/A/R, Zeitung für Hochkultur, Mittelmass und Schund. Nr. 24, Frühling 2010, Wien A 10, no 32, 3 / 2010. Anne Isop: „Non-stop building“ Wirtschaftsblatt, 19. 3. 2010. Alexandra Rotter Kurier, 7. 3. 2010. Wohnkurier: „Markante Architektur mit Freiraum“ Wiener Zeitung, 5. 3. 2010. Hans Haider: „Tierisches Vorbild für Solidarität“ Die Presse, Spektrum, Wien, 20. 2. 2010. Christian Kühn: "Bauen nach Gebrüdern Grimm" Turn On. Beilage zum Standard vom 18. 2. 2010, Festivalleitung Margit Ulama Der Standard, Wien, 29. 10. 2009, Wojciech Czaja: “Gemüsebeet und Gartenzwerg in zwanzig Meter Höhe“ Architektur & Bauforum, Wien, 18 / Okt. 09. Wojciech Czaja: “Die Tokioter Stadtmusikanten“ UmBau 24, Strategien der Transparenz. Christian Kühn: "Unruhe im Wohnbauland". ÖGFA und Abteilung für Architekturtheorie TU Wien, Verlag Anton Pustet, 2008 bauträgerwettbewerbe 2006. wohnfonds_wien, Wien 2007 ARTEC Architekten. Catalogue for the internet project of www.gaaleriie.net, Alena Hanzlova (editor), Prag 2006 SKIN 02 Nov 06, Architektur&Bauforum, Wien Wojciech Czaja: „Häuser lassen Hüllen fallen“ WettbewerbBauträgerwettbewerb, geladenes Verfahren, 1. Preis
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